Kaserne Babenhausen als Hessische Erstauffangeinrichtung (Pressemeldung vom 30.09.2015)

Kaserne Babenhausen als Hessische Erstauffangeinrichtung

In einem kurzfristig anberaumten Termin im Hessischen Innenministerium in Wiesbaden legte Innenminister Beuth im Schulterschluss mit Sozial- und Finanzministerium den Vertretern von Landkreis und Stadt Babenhausen dar, wie prekär die Lage in den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen (HEAE) für Flüchtlinge ist. Derzeit sind in Hessen über 7000 Menschen in Zelten teils ohne festen Boden untergebracht. Diese Zelte sind bis an die Kapazitätsgrenzen gefüllt und kaum beheizbar. Ziel muss daher sein, möglichst viele Menschen vor dem ersten Frost aus den Zelten heraus in trockene und beheizbare Räume zu bringen.

Nachdem viele in Frage kommende Immobilien vom Land Hessen begutachtet wurden, ist zur Linderung der Not und zur Bewältigung dieser großen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe auch die Kaserne Babenhausen als geeignet eingestuft.

Bislang bestand Einigkeit, dass eine Entwicklung des Areals nur ganzheitlich erfolgreich sein kann. Durch die aktuelle Notlage ist allen Beteiligten klar, dass andere Wege gefunden werden müssen, um einerseits die Lage vieler Flüchtlinge sehr zeitnah zu verbessern, andererseits die Entwicklung der Kaserne Babenhausen nicht zu verhindern. In Abwägung dieser Interessen wird derzeit ein Plan erarbeitet, der einen Weg zur sehr zeitnahen Unterbringung von bis zu 1500 Flüchtlingen aufzeigt und die weitere Entwicklung der Liegenschaft trotzdem sicherstellen soll. Dabei arbeiten die Investoren mit Stadt, Landkreis, Ministerien und der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) eng zusammen. Auf Grund des Zustandes des Fernwärmenetzes in Verbindung mit dem sehr engen Zeitplan wird derzeit geplant, die dem Heizkraftwerk nahegelegenen Mannschaftsquartiere zwischen Freibad und historischem Teil der Kaserne zu ertüchtigen.

In der HEAE werden in Hessen eintreffende Flüchtlinge erfasst und medizinisch erstversorgt. Sie bleiben bis zur Anerkennung oder Ablehnung ihres Asylantrags in der Einrichtung. In diesem überschaubaren Zeitraum besteht für die Kinder der Asylsuchenden kein Anspruch auf einen Kita-Platz und keine Schulpflicht. Die Betreuung und Versorgung liegt in den Händen des Landes Hessen.

Im Zuge des Betriebs einer HEAE werden neben Arbeitsplätzen im Bereich der Verwaltung auch Sicherheitskräfte und andere Berufsgruppen benötigt. Die Asylsuchenden werden vom Land mit regelmäßigen Mahlzeiten versorgt, dadurch ergibt sich eine wirtschaftliche Belebung des Umfeldes jeder HEAE.

Der Zugriff der Landesregierung auf die Immobilien des Bundes zum Zwecke der Flüchtlingshilfe ist sehr weitreichend. Trotzdem sieht das Ministerium in einer moderaten Nutzung der Kaserne in Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis die beste Möglichkeit, um eine schnelle Unterbringung der Flüchtlinge einerseits, eine für Babenhausen tragbare Vorgehensweise zur Kasernenentwicklung andererseits zu ermöglichen. Gemeinsam mit allen Beteiligten steht eine zeitnahe und tragfähige Lösung in Aussicht, um einer humanitäre Notlage im Winter im Schulterschluss entgegenzuwirken.

J.Knoke, Bürgermeister

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Burg Runkel

Die Familie besichtigt die Burg Runkel an der Lahn. Käthe kommt mit den Wehrgängen gut zurecht und erschnüffelt die Geschichte, die die Zweibeiner erkunden und erlesen. Die Burg ist eine Reise wert, die Familienkarte ist mit 11€ erschwinglich. Die Rundumsicht von der Spitze des Bergfrieds ist phantastisch.

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Seite 2 vom 17.09.2015

 Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Alltag kehrt zurück. Das Altstadtfest ist beendet, alle haben aufgeräumt, Reste verwertet, der Schulalltag und der gewohnte Rhythmus hat uns wieder.

Trotz des Regens war unser Altstadtfest 2015 ein Erfolg, viele Besucher fanden den Weg nach Babenhausen und nutzten die Angebote zur Zufriedenheit der Veranstalter. Die Gesundheitsmesse in der Stadthalle und das Altstadtfest profitierten voneinander, auch hier sind wir als Veranstalter wie auch die Aussteller und Vortragenden sehr zufrieden mit den ca. 1300 Besuchern.

In den Sommermonaten sind an vielen Stellen unserer Stadt verschönernde Maßnahmen ergriffen worden. Ich meine damit nicht nur die Bemühungen der Verwaltung, ich ziele speziell auf die Sanierung der Häuser durch die Besitzer ab. Ob das Gerüst nun für einen neuen Anstrich oder direkt eine energetische Sanierung gestellt wird, am Ende sehen die Straßenzüge nach solchen Arbeiten doch um vieles schöner aus. Da ist die Beeinträchtigung durch die Bauarbeiten doch gut zu verschmerzen. So manches Gebäude überrascht nach der Rückkehr aus dem Urlaub durch einen neuen Look.

Im August bin ich Abends durch die Stadt geradelt und wollte nur unter dem warmen Sommerregen nach Hause. Normalerweise fällt um diese Zeit eher eine defekte Straßenlaterne auf. An diesem Abend aber mischte sich in das Glucksen und Gurgeln des Regenwassers in den Fallrohren an einigen Stellen ein Klatschen großer Wassermengen auf die Gehwege. An einigen Stellen sind die Fallrohre entweder abgerostet oder durch äußere Einwirkungen zerbeult und undicht. Das ist nicht nur unschön, sondern erzeugt Schäden an der Fassade und im schlimmsten Fall Wasser im Keller. Vielleicht kontrollieren Sie einmal die Fallrohre an Ihrem Haus?

Wenn dann noch ungeschnittene Hecken, Bäume und Sträucher bei Regen über Fuss- und Radwege reichen, ist Fußgänger wie Radfahrer entweder auf Ausweichkurs auf die Straße oder bei Kontakt mit dem Gewächs ganzkörpergeduscht. Betrachten Sie doch auch dahingehend mal Ihre Außenanlagen.

Die Feierlichkeiten zur 25 jährigen Wiedervereinigung in Lichtentanne, verbunden mit der offiziellen Stadtepartnerschaft, waren sehr gelungen. In Lichtentanne ist man direkt bei Freunden. Eine offene und sehr herzliche Aufnahme überlagerten schnell die Trauer über die Abwesenheit beim Altstadtfest. Das Akkordeon-Orchester aus Roßdorf wertete die Feierlichkeiten am Samstag ebenso auf, wie die Eröffnung der Babenhäuser Cellba Puppenausstellung in der Burg Schönfels. Auch hier geht ein herzliches Danke nach Lichtentanne, nach Roßdorf und an unseren Heimat & Geschichtsverein, der die Ausstellung ermöglicht hat.

Ihr
Achim Knoke

(Die Seite 2 ist die Kolummne des Bürgermeisters in der Babenhäuser Zeitung, dem offiziellen Amtsblatt der Stadt Babenhausen)

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Danke Oliver K.

Er hat mir mit seinem Sarkasmus gegen die Dummheit im Deutschen Fernsehen in der Vergangenheit viele Lacher abgerungen. Heute spricht er mir in einem sehr ernsten und aktuellen Thema aus der Seele. Danke, Oliver Kalkofe, für

 

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Internationales Kinderfest 2015

In der Stadthalle fand heute das Internationale Kinderfest 23-Nisan statt. Die Halle war voll, das Programm super, die Beiträge hochwertig. Die Band “Switch” rockt die Halle, Kinder aller Nationen mit Fahnen auf der Bühne zu “we are the world”. Einfach nur gelungen. Der türkische Konsul war begeistert, die Folklore-Gruppe der Kinder versetzt ihn direkt zurück in seine Heimat. Das Team vom Schwartzen Löwen versorgt die Gäste, ein wirklich toller Nachmittag. We are the world.

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Zum Jahreswechsel 14/15

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende, das geschäftige Treiben kommt zur Ruhe, viele besinnen sich, blicken zurück und voraus. Ob nun die weihnachtliche Botschaft Sie erreicht oder einfach nur die Ruhe über den Jahreswechsel Sie bewegt, ich wünsche Ihnen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreis der lieben Menschen, den Sie sich wünschen. Für 2015 wünsche ich Gesundheit, Kraft und persönliches Glück.

Bei all meine Freunden und Unterstützern möchte ich mich herzlich bedanken. Es war ein aufregendes und ergeignisreiches Jahr, wir haben gemeinsam viel erreicht. Laßt uns auch das kommende Jahr erfolgreich gemeinsam gestalten.

Viele Grüße und beste Wünsche

Achim Knoke

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Erfolg eines Baugebietes

Wie misst man den Erfolg eines Baugebietes? In der Anzahl an Baukränen, die dort stehen? An Baugruben, oder an fertigen Dächern?

Das Baugebiet Lachewiesen liegt direkt vor der Nase, beim Spaziergang mit dem Hund sehe ich immer wieder Menschen, die sich über den Fortgang beim Bau Ihrer eigenen vier Wände freuen. Abends sind die neuen Straßen mit LED beleuchtet. Hier haben wir etwas Gutes geschaffen. Auch in Harpertshausen ist das neue Baugebiet gut bezogen. Es schließen sich an vielen  Stellen weitere Baulücken.

Einige werden dieses Jahr noch in den Lachewiesen einziehen können. Messen wir also in Weihnachtsbäumen pro Jahr? Allen Bauherren (ist die weibliche Form eigentlich Baudame oder Bauherrin? – den Damen genauso) jedenfalls alles Gute beim Bau und Bezug des neuen Heims.

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Nach der Wahl …

… ist vieles anders. Zwar hat der Alltag mit Sitzungen, Ausschüssen und Treffen direkt wieder die Oberhand, es bleibt aber doch die ein oder andere Minute, sich wieder intensiver Familie und Freunden zu widmen. Die Freundlichkeit der Menschen ist zu spüren, viele erkennen den Mann vom Plakat und lächeln aufmunternd.

Heute Abend trifft sich die Fraktion, es ist Ausschuss-Woche. Gäste sind willkommen. 19:30 Uhr, Fahrstraße 2

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Viele Glückwünsche – Danke

Derzeit freue ich mich über unglaublich viele Glückwünsche zur Wahl.

Ich schaffe es derzeit nicht, alle zu beantworten. Bereits auf diesem Weg meinen herzlichen Dank, bitte nicht böse sein, wenn nicht direkt eine Antwort kommt, ich hab ja noch einen Job, der mich fordert.

Danke für all die vielen Wünsche und den Zuspruch. Ich werde mich im Laufe der Zeit durch alle Nachrichten arbeiten, versprochen. Vielen Dank.

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Die Würfel sind gefallen – es ist geschafft

Es hat geklappt. 53,9% sind erreicht. Ein fairer anstrengender Wahlkampf ist zu Ende.

Vielen ist zu danken, Respekt zu zollen. Danke allen, die daran geglaubt haben, die mitgeholfen haben, die mit gefiebert und auch mitgefeiert haben. Mehr ist zu sagen, zu anderer Zeit. Ich wünsche allen eine gute Nacht und eine gute Woche.

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