Baumbestand Bahnhof

Zum Thema Baumbestand Bahnhof gibt es ja nun unterschiedliche Standpunkte über sowohl das “ob” als auch das “wie” des Fällens der Linden.

Nachdem bereits im letzten Jahr die großen Linden wegen Krankheit gefällt wurden, wird nun die Fällung von 11 weiteren Bäumen bemängelt. Ich hatte auf einer Bahnfahrt eine interessante Diskussion mit einem Fachmann, der mir die Einschränkungen im Tiefbau zum Schutz des Wurzelwerks erklärt hat. Man muss den notwendigen Abstand einhalten, was derlei Arbeiten in der Tat stark behindert.

Was an der Diskussion leider von allen Seiten fehlt, ist die Tatsache, dass im Umfeld Bahnhof/P&R Nord / Hermann-Stotz-Str. bereits 30 neue Bäume gepflanzt wurden (wenn ich beim Vorbeifahren mit dem Rad richtig gezählt habe). Schade, dass bislang niemand diesen Aspekt ins Feld geführt hat.

Hier ein Foto aus der oberen Krone von einer der im letzten Jahr gefällten Linden. Im Stamm unten waren die Schäden deutlich größer, leider habe ich davon kein Foto.

Linde_Bahnhof

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Warum nun das hier? Noch eine Website, noch ein Blog, wozu?

Die ursprüngliche Idee zu dieser Website war eine Fingerübung.
Täglich fallen Daten an, die die Energiegewinnung durch Solarthermie (Wärme) und Photovoltaik (Strom) betreffen. Die stehen in irgendwelchen Tabellen; sie zu sortieren, in ihnen zu suchen und auf ihnen zu rechnen ist langweilig und aufwendig. Der Plan war, sie in eine Datenbank zu schreiben und dann automatisch auszuwerten, darzustellen, vergleichbar zu machen.

Ein Blog sollte es werden, weil es doch zu der einen oder anderen Thematik gerade auch in der Komunalpolitik etwas zu sagen gibt, was die Zeitungen eben nicht drucken, gerade wenn es aus der Richtung kommt, die man wohl als “Gegner” empfindet. Und Diskussionen mit ausgesprochen negativen Menschen, denen es mehr um das “Dagegen” geht als um tatsächtliche Auseinandersetzung mit Themen, sind verlorene Zeit.

Zum dritten ist dieser Blog ein Versuch, die positiven Seiten mitzubeleuchten. Ja, wo Licht ist, ist auch Schatten, das ist nicht wegzureden. Der Trend, nur den Schatten zu sehen und das Licht, das ihn ermöglicht, gar nicht wahrzunehmen, ist aber eine Selbstberaubung.

Meine Deutschlehrerin in der Mittelstufe hat nach Vorträgen immer zu Diskussionen aufgerufen. Der Ablauf von Frau Schulz war dabei stets derselbe. Wie bei “Dinner for one” begann Sie mit den Worten:
“Was gibt es zu diesem Vortrag zu sagen, zuerst das Positive …” (mit Betonung auf dem “ive”).
Heute weiß ich, dass man mit dieser Herangehensweise beim Gegenüber zunächst einmal Interesse und Wertschätzung bekundet, selbst aber auch gezwungen ist, nicht nur das Negative als Essenz herauszufiltern, sondern möglichst alle Aspekte aufzunehmen.

Dieser Blog soll daher sachlich sein, das Positive finden und bewerten, ohne vor den Schattenseiten zurückzuschrecken; mal sehen, ob das gelingt.

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